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Lagerhäuser Pfi-La Bezahlung

Hallo zusammen :)

Für unser diesjähriges Pfi-La haben wir zwei grosse Lagerhäuser reserviert, die wir jedoch jetzt wegen der Absage des Lagers beide stornieren mussten. Da doch Fixkosten bestehen, die sie selber nicht vollumfänglich tragen können, möchten sie, dass wir uns an den Kosten beteiligen. Insgesamt wären das jedoch ca. 2300 Franken, das heisst pro Haus ca. 30-40% des Gesamtpreises. Sie versprechen uns aber einen Rabatt von 10 % Prozent für eine erneute Hausreservierung. Wir finden es in Ordnung, uns an den Kosten zu beteiligen, für das, dass wir die Leistung jedoch überhaupt nicht in Anspruch nehmen und das Lager offiziell nicht durchgeführt werden darf, ist der Betrag doch relativ hoch.

Wie sieht das in anderen Abteilungen aus? Wie geht ihr da vor? Gibt es rechtliche Grundlagen?

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  • Im Grundsatz seid ihr, mit der Suche nach einem Kompromis wohl auf einem guten Weg. Bezüglich der rechtlichen Grundlage "recycle" ich gerne eine Antwort, welche ich an einem anderen Ort in diesem Forum bereits gegeben habe.

    “Kulanz“ stellt in den angesprochenen Lagerhaus- und Lagerplatzfragen in der aktuellen Situation wohl den am zielführendsten Weg dar:
    - Zum einen macht es Sinn, bei Vermietenden nachzufragen, inwiefern eine kulante Auflösung oder Verschiebung der Mietverträge möglich ist. Häufig werden hier hoffentlich individuelle Lösungen möglich sein.
    - Anderseits motivieren wir die Heimvereine und Pfadiabteilungen als Vermieter ebenfalls, kulant zu agieren, insbesondere gegenüber Pfadigruppen oder anderen Jugendverbänden.

    Rechtlich ist die Situation leider etwas herausfordernder: Eine Stornierung eines Lagerhauses stellt grundsätzlich ein Vertragsbruch dar. Hinsichtlich der Übernahmepflicht des „Schadens“ ist entscheidend, welche Seite den Vertragsbruch begangen/verursacht hat. Es stellt sich die Frage, ob das Mietobjekt gemäss der Verordnung des Bundesrats zur Bekämpfung des Coronavirus tatsächlich noch vermietet werden durfte. Oder noch etwas konkreter, ob ein Lagerhaus eher „ein Unterhaltungs- und Freizeitbetrieb" oder eher ein „Hotel“ darstellt. Gemäss der Verordnung durften„Hotels“ ihre Dienstleistungen weiterhin anbieten, entsprechend läge der Vertragsbruch beim Mieter; „Unterhaltungs- und Freizeitbetriebe“ hingegen mussten geschlossen werden, entsprechend läge der Vertragsbruch beim Vermieter. Diese Frage muss aus unserer Sicht im Einzelfall geklärt werden und ist stark von der Einzelsituation abhängig. Weiter ist individuell auch entscheidend, ob und in welcher Form im Vertrag der Vermietungszweck aufgeführt wurde.

    Die unklare rechtliche Ausgangslage kann im Gespräch mit Lagerhausvermietenden auch mal angesprochen werden, vielleicht kann so die Bereitschaft für eine kulante Lösung erhöht werden. Die Ausgangslage verdeutlicht aber vorallem, dass die Suche nach einer für beide Seiten tragbaren, solidarischen Lösung (ohne juristische Verfahren) in der aktuellen Situation wohl am Sinnvollsten ist. Wir wünschen euch dabei viel Erfolg.

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